Abrechnung bei Personen mit Inter- oder Transsexualität präzisiert

19.07.2017 |

Zum 1. Juli 2017 wird die Abrechnung geschlechtsspezifischer GOP nach dem organbezogenen Befund (z. B. bei Vorliegen von Testes, Ovarien, Prostata) für Personen mit unbestimmtem Geschlecht präzisiert (Nr. 4.2.1 der Allgemeinen Bestimmungen zum EBM). Demnach gilt die Regelung nun auch bei Personen, bei denen primäre Geschlechtsmerkmale beider Geschlechter vorliegen, wie bei Intersexualität oder Transsexualität nach Geschlechtsangleichung.

Ohne Kennzeichnung „X“ für das unbestimmte Geschlecht auf der elektronischen Gesundheitskarte ist bei den genannten Personen die entsprechende Leistung mit einer bundeseinheitlich kodierten Zusatzkennzeichnung zu versehen.

Als Begründung ist der ICD-10-Kode für Transsexualität oder Intersexualität anzugeben.