Apotheken müssen nicht mehr Rücksprache halten

03.12.2019 |

Unklare Abgabebestimmungen zum „Preisanker“ haben in den letzten Monaten zu verstärkten Anrufen von Apotheken in Arztpraxen geführt. Damit ist jetzt Schluss, Apotheken und Krankenkassen haben sich auf Bundesebene verständigt, dass im Zusammenhang mit dem Preisanker keine Rücksprache mit dem Arzt notwendig ist.

Zur „Schadensbegrenzung“ hatten wir darauf hingewiesen, dass der Vertragsarzt die Information der Apotheke lediglich entgegennehmen muss.
Landesrundschreiben September, Seite 51 (pdf - 2 292 kB)

Die Anrufe hatten in den Arztpraxen zu Verunsicherung und einem erheblichen Arbeitsmehraufwand geführt.

Die noch in diesem Jahr erfolgte Einigung zum Umgang mit dem Preisanker zwischen dem GKV-Spitzenverband und dem DAV (Deutscher Apothekerverband e.V.) ist dabei zumindest ein kleiner Trost.