Bedarfsplan aktualisiert

29.11.2019 |

Die Bedarfsplanung regelt, wie viele Ärzte und Psychotherapeuten es in einer Region geben muss, um eine ausreichende ambulante Versorgung zu gewährleisten. Gemäß § 99 Abs. 1 SGB V ist zwischen der KV und den Landesverbänden der Krankenkassen und Ersatzkassen daher im Einvernehmen ein Bedarfsplan aufzustellen, der hierfür die Grundlage bietet.

Dieser Bedarfsplan ist spätestens alle fünf Jahre fortzuschreiben, was zuletzt im Zuge rechtlicher Neuerungen mit Stand vom 10.12.2015 geschah. Eine erneute Aktualisierung war somit sowohl zeitlich, als auch mit Blick auf neuerliche rechtliche Veränderungen indiziert.

Die im alten Bedarfsplan festgeschriebene regionalen Anpassungen wurden dabei nicht in den neuen Bedarfsplan übernommen. Dies war notwendig, damit die bundesweite Bedarfsplanungs-Richtlinie (die zuletzt im Sommer 2019 eine umfassendere Überarbeitung erfuhr) in ihrer aktuellen Form im Bezirk der KVHB zur Anwendung kommen kann.

So können beispielsweise nun auch in Bremen die vormals getrennten Arztgruppen der Orthopäden und der Chirurgen gemeinsam beplant werden. Ein entsprechender G-BA-Beschluss konnte bisher nicht umgesetzt werden, da im Bedarfsplan 2015 regionale Veränderungen in den Verhältniszahlen der Chirurgen und der Orthopäden vorgenommen wurden.

Bedarfsplan