Datenschutzbeauftragter für die Praxis? Es gilt die Zehn-Personen-Regel

23.05.2018, 13.12.2019 |

Eine Praxis muss nur dann einen Datenschutzbeauftragten ernennen, wenn mindestens „20 Personen ständig mit der Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt“ sind.

Weil bei Ärzten und anderen Heilberuflern nicht von einer „umfangreichen Verarbeitung besonderer Kategorien von personenbezogener Daten auszugehen ist“, gilt daher die 20-Personen-Regel.

Unter Umständen kann eine Datenschutzfolgenabschätzung für eine Praxis zum Ergebnis führen, dass auch unterhalb der 20-Personen-Grenze ein Datenschutzbeauftragter notwendig wird. Einzelheiten dazu und zu weiteren Aspekten der EU-Datenschutzgrundverordnung sind einsehbar unter: www.kvhb.de/datenschutz