Weiterbildungsassistenten: Förderung bis Ende Januar beantragen

29.12.2016 |

Die Landesverbände der Krankenkassen und Ersatzkassen sowie die KV Bremen haben am 15.09.2016 gem. § 75 a Abs. 4 Satz 2 Nr. 5 SGB V i. V. m. § 3 Abs. 8 der Vereinbarung zur Förderung der Weiterbildung gemäß § 75 a SGB V u. a. folgende Feststellungen getroffen:

Gefördert werden vorrangig die nachstehend aufgeführten Facharztgruppen im Umfang der ausgewiesenen Förderstellen und in den ausgewiesenen Planungsbereichen:

Fachärztin/Facharzt für Anzahl der Förderstellen Im Planungsbereich

Haut- und Geschlechtskrankheiten

2

Bremerhaven-Stadt

Neurologie 1

1 Stelle in Bremerhaven-Stadt

Psychiatrie und Psychotherapie, sofern die weiterbildungsbefugten Ärzte in der Gruppe der Nervenärzte entsprechend ihrem Versorgungsauftrag mit dem Faktor 0,5 oder 1 gezählt werden 1

1 Stelle in Bremerhaven-Stadt

Psychosomatische Medizin und Psychotherapie 1

Bremen-Stadt oder Bremerhaven-Stadt

 

Sollten die vorrangig zu vergebenden 5 Förderstellen nicht ausgeschöpft werden, können nachrrangig folgende Facharztgruppen gefördert werden:

  • Fachärzte für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  • Fachärzte für Kinder- und Jugendmedizin
  • Fachärzte für Augenheilkunde

 

Etwaige nicht ausgeschöpften Förderstellen sind vorab jedoch um zwei Stellen, die für eine Förderung der Fachärzte für Neurologie und/oder Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie im Planungsbereich Bremerhaven-Stadt reserviert bleiben, zu kürzen. Die danach verbleibenden Stellen werden auf Anträge der nachrangigen Facharztgruppen verteilt. Sind mehr Anträge als Förderstellen vorhanden, erfolgt eine Entscheidung durch das Los.

Folgende Grundsätze sind zu beachten:

  • Förderungen werden nur auf schriftlichen Antrag gewährt: Antragsformular Fachärztliche Weiterbildung (pdf - 229 kB)
  • Antragsbefugt sind Vertragsärztinnen/Vertragsärzte mit einer entsprechenden Weiterbildungsbefugnis sowie Medizinische Versorgungszentren, in denen weiterbildungsbefugte Ärzte tätig sind.
  • Förderfähig ist ausschließlich eine Weiterbildung zur Erlangung einer der vorstehenden Facharztbezeichnungen.
  • Förderfähig ist eine Weiterbildung mit einer Mindestdauer von 12 zusammenhängenden Monaten; § 3 Abs. 3 Satz 1 der Vereinbarung zur Förderung der Weiterbildung gemäß § 75 a SGB V.
  • Förderfähig sind nur Weiterbildungsverhältnisse ab einer wöchentlichen Arbeitszeit von mindestens 20 Std./Wo.; § 3 Abs. 2 Satz 3 der Vereinbarung zur Förderung der Weiterbildung gemäß § 75 a SGB V.
  • Gefördert werden nur überwiegend konservativ tätige Praxen; § 3 Abs. 5 der Vereinbarung zur Förderung der Weiterbildung gemäß § 75 a SGB V.
  • Der Antrag muss die persönlichen Daten der/des Ärztin/Arztes in Weiterbildung (AiW) enthalten.
  • Dem Antrag beizufügen sind:
  • Der mit der/dem AiW abgeschlossene Arbeitsvertrag,

  • ein Nachweis der Weiterbildungsbefugnis der Ärztekammer,

  • eine schriftliche Verpflichtungserklärung der/des AiW, den geförderten Teil der Weiterbildung als Teil ihrer/seiner Weiterbildung in dem jeweiligen Fach, für das die Förderung gewährt wird, zu nutzen,

  • eine Bestätigung der Ärztekammer, aus welcher ersichtlich wird, welche Weiterbildungszeiten die/der AiW noch abzuleisten hat,

  • eine Erklärung der/des Antragstellerin/Antragstellers, dass die genehmigten Fördermittel in voller Höhe an die/den AiW abgeführt werden,

  • eine Erklärung der/des Antragstellerin/Antragstellers, dass sie/er die Förderbeträge an die KVHB zurückzahlt, sofern die/der AiW nicht oder nicht mehr im Rahmen einer förderfähigen Weiterbildung beschäftigt wird,

  • eine Erklärung der/des Antragstellerin/Antragstellers, dass sie/er der KVHB am Ende des Weiterbildungsabschnitts einen Nachweis über die an die/den AiW weitergeleiteten Förderbeträge vorlegen wird,

  • eine Erklärung der/des AiW, dass sie/er beabsichtigt, nach der Beendigung der Weiterbildungszeit im Bereich der geförderten Facharztgruppe tätig zu werden.

 

Anträge auf Gewährung einer finanziellen Förderung der Weiterbildung sind schriftlich bis zum 31.01.2017 bei der KV Bremen einzureichen. Für die Gewährung einer Förderung werden nur solche Anträge berücksichtigt, die der KV Bremen bis zum 31.01.2017 vollständig vorliegen. Maßgeblich für die Fristwahrung ist der Eingang bei der KVHB. Anträge, die nach dem 31.01.2017 bei der KV Bremen eingehen oder am 31.01.2017 unvollständig vorliegen, werden nicht berücksichtigt.