Förderung für drei neue Hausärzte in Bremerhaven

03.05.2017 |

Der Vorstand der KV Bremen hat am 25. April 2017 die Fortsetzung der Niederlassungsförderung im Planungsbereich Bremerhaven-Stadt beschlossen. Es werden drei hausärztliche Versorgungsaufträge nach Maßgabe der Bedarfsplanungs-Richtlinie als förderfähig ausgewiesen.

Gefördert werden können Niederlassungen als Hausarzt, die erstmalige Schaffung eines hausärztlichen Angestelltenarbeitsplatzes sowie die Gründung eines hausärztlichen Medizinischen Versorgungszentrums in Bremerhaven.

Als Fördermaßnahmen kommen die Gewährung von Umsatzgarantien und/oder von Investitionskostenzuschüssen oder eine Erhöhung des Regelleistungsvolumens in Betracht. Für den Fall, dass Investitionskostenzuschüsse beantragt werden, ist der KV Bremen ein Sanierungs- bzw. Renovierungskonzept in schriftlicher Form vorzulegen.

Weitere Einzelheiten zu den Fördermaßnahmen sind den KVHB-Förderrichtlinien unter dem nachstehenden Link zu entnehmen. Richtlinien zur Förderung der vertragsärztlichen Versorgung im Lande Bremen (pdf - 38 kB)

Fördermaßnahmen sind schriftlich bis zum 2. Juni 2017 bei  der KV Bremen, Schwachhauser Heerstraße 26/28, 28209 Bremen zu beantragen. Bewerbungen, die nach Fristablauf bei der KV Bremen eingehen, werden nicht berücksichtigt. Der KV Bremen bereits vorliegende Förderanträge finden bei der Auswahl Berücksichtigung.

Dem Antrag sind ein Lebenslauf sowie folgende schriftliche Erklärungen beizufügen:

  1. Eine schriftliche Verpflichtungserklärung des Antragstellers, dass gewährte Fördermittel nur entsprechend den Vorgaben dieser Richtlinie und entsprechend dem im Förderbescheid vorgesehenen Förderzweck verwendet werden,
  1. eine schriftliche Verpflichtungserklärung des Antragstellers, dass er an dem gewählten Praxisstandort für einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren gerechnet ab der Aufnahme der vertragsärztlichen/vertragspsycho­therapeutischen Tätigkeit persönlich vertragsärztlich/vertragspsychothera­peutisch im Umfang seines Versorgungsauftrags tätig wird und dass Mindestsprechstunden entsprechend den Vorgaben des § 17 Bundesmantelvertrag-Ärzte (BMV-Ä) angeboten werden,
  1. eine schriftliche Verpflichtungserklärung des Antragstellers zur Rückzahlung der gewährten Förderbeiträge für den Fall der Praxisauf- bzw. Abgabe, der Verlegung des Praxissitzes an einen Ort, der nicht den Anforderungen des § 2 entspricht, des Zulassungsverzichts oder der verschuldeten Zulassungsentziehung vor Ablauf der Fünf-Jahres-Frist sowie der nicht richtlinienkonformen Verwendung der Fördermittel.