Führungsgrundsätze

Führungsgrundsätze helfen den Führungskräften, d. h. dem Vorstand, den Abteilungs- und Teamleitern sowie den jeweiligen Stellvertretern, in schwierigen Situationen klaren Kurs zu halten, Richtiges von Falschem zu unterscheiden und Akzeptables von Inakzeptablem. Führung schwebt nicht im luftleeren Raum und steht auch nicht im Belieben einer einzelnen Führungskraft, sondern beruht auf gemeinsamen Werten und Überzeugungen. Nach den folgenden Grundsätzen handeln die Führungskräfte der KV Bremen und werden sich daran messen lassen. Durch ihr Tun geben sie den Kolleginnen und Kollegen Beispiel und Orientierung.

 

Wir begegnen einander achtsam, wertschätzend und offen.

Ich habe eine positive Einstellung zu meinen Kolleginnen und Kollegen, die auf Vertrauen und gegenseitigem Respekt aufb aut. Intrigen und Diskriminierung toleriere ich nicht. Ich kommuniziere direkt, ehrlich und zeitnah. Ich sage Danke und spreche Lob ehrlich aus!

 

Wir teilen unser Wissen.

Ich lasse meine Kolleginnen und Kollegen an meinem Wissen teilhaben. Ich informiere zeitnah, strukturiert und transparent. Ich schaffe Raum und Zeit für eine offene Kommunikation und lege großen Wert auf Abteilungs- und Teambesprechungen sowie auf regelmäßige Abteilungsleiterrunden.

 

Wir schaffen ein konfliktfreies Umfeld.

Wahrgenommene oder mitgeteilte Konflikte nehme ich ernst und versuche, sie aufzulösen – gegebenenfalls mit externer Unterstützung. Kritisches Feedback nehme ich an. Ich bin nicht nachtragend.

 

Wir schaffen eine positive Fehlerkultur.

Ich schaffe ein Arbeitsumfeld, das gute Leistungen ermöglicht und zu eigenverantwortlichem Denken und Handeln animiert. Dazu gehört das Recht, Fehler zu machen, ebenso wie die Bereitschaft, Fehler zu beheben und daraus zu lernen. Ich suche keinen Sündenbock, sondern frage: „Wie kann der Prozess verbessert werden?“ Ich ermuntere die Kolleginnen und Kollegen, auf Fehler hinzuweisen und schaffe ein Klima, offen und lösungsorientiert darüber zu sprechen.

 

Wir schaffen eine Feedbackkultur.

Ich spreche Lob und Dank aus und fördere eine Kultur der konstrukti ven Kritik. Dies soll in regelmäßigen strukturierten Gesprächen stattfinden.

 

Wir reden miteinander und nicht übereinander.

Ich schätze und pflege kurze Entscheidungswege und das Prinzip der „offenen Tür“. Für Anregungen und Anliegen aller Art, aber auch für dienstliche und private Sorgen und Nöte bin ich stets zeitnah ansprechbar. Was ich höre, behandle ich auf Wunsch vertraulich. Wenn ich über die Belange anderer spreche, gehe ich davon aus, dass vorher mit diesen nach Lösungen gesucht wurde.

 

Wir nehmen unsere Vorbildfunktion ernst.

Ich bin Vorbild insbesondere im Hinblick auf Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Vertraulichkeit, Loyalität und Pünktlichkeit. Ich lege Wert auf Fairness und Toleranz im Umgang miteinander. Ich gehe in Veränderungssituationen als Führungskraft mit gutem Beispiel voran.

 

Wir pflegen eine persönliche und direkte Zusammenarbeit.

Ich berücksichtige andere Ideen und Standpunkte und hole sie auch proaktiv ein. Ich tausche mich über Hierarchien und Organisationsbereiche hinweg aus. Dabei sorge ich dafür, dass Vorgesetzte eingeweiht sind. Getroffene Absprachen sind für mich verbindlich. Neuen Erkenntnissen stehe ich aufgeschlossen gegenüber. Ich achte darauf, dass meine Kolleginnen und Kollegen und ich nicht auseinanderdividiert werden.

 

Wir führen ziel- und ergebnisorientiert.

Ich beteilige mich an der Entwicklung strategischer Ziele für die KV Bremen und identifiziere mich mit ihnen. Ich setze für mich und meine Kolleginnen und Kollegen Ziele und tausche mich über die Aufgaben aus. Ich habe den Anspruch, alle Ziele gemeinsam zu erreichen.