Geschlechtsangabe „D“ für divers ist jetzt im EBM

15.07.2019 |

Zum 1. Juli 2019 sind die Allgemeinen Bestimmungen zum EBM (Kapitel 4.2.1) in Bezug auf die Geschlechtsangabe geändert worden. Neu ist das „D“ für das diverse Geschlecht.

Entsprechend der Änderungen wurde die Kennzeichnung „D“ auf der elektronischen Gesundheitskarte ergänzt.

Darüber hinaus wurden Regelungen zur Berechnungsfähigkeit geschlechtsspezifischer GOP ohne geschlechtsorganbezogenen Inhalt (z. B. Ultraschallscreening auf Bauchaortenaneurysmen nach den GOP 01747 und 01748) bei Intersexualität oder Transsexualität in Nr. 4.2.1 der Allgemeinen Bestimmungen zum EBM aufgenommen. Demnach sind diese Leistungen auch dann berechnungsfähig, wenn die personenstandsrechtliche Geschlechtszuordnung nicht der Geschlechtszuordnung der Anspruchsberechtigten der jeweiligen GOP entspricht. Voraussetzung ist, dass eine medizinische Begründung einschließlich des ICD-10-Kodes für Intersexualität oder Transsexualität angegeben wird.