hkk-Gerinnungshemmervertrag erweitert

18.01.2021 |

Die Ein- bzw. Umstellung auf direkte orale Antikoagulantien (DOAK) für Patienten, für die eine VKA-Therapie nicht indiziert ist, wurde in den Gerinnungshemmervertrag mit der hkk aufgenommen. Es können DOAK unter Beachtung der indikationsspezifischen patientenindividuellen Besonderheiten auf der Basis der Empfehlungen des Bremer Arzneimittelregisters (BAR) in der jeweils aktuellen Fassung verordnet werden.

Bei der Versorgung mit Vitamin-K-Antagonisten ist die Einweisung des Patienten in die Selbstmessung unabdingbar. Mit der aktuellen Anpassung des Vertrages soll die Umsetzung erleichtert werden: Zum einen gibt die Anlage 8 eine Übersicht der wichtigsten Inhalte, zum anderen wurde die Pauschale für die Einweisung des Patienten auf 85 € erhöht.

Die Anpassungen des Vertrages haben keine Auswirkungen auf die bestehenden Teilnehmer: Bereits am Vertrag teilnehmende Ärzte und Patienten nehmen weiterhin daran teil.

Die Möglichkeit der Einbindung des Gerinnungshemmervertrages in das KVHB-Vertragsportal ist bereits im Vertrag vorgesehen. Die KV Bremen informiert, sobald die technischen Voraussetzungen vorliegen. Bis dahin können Patienten wie gewohnt in den Gerinnungshemmervertrag eingeschrieben werden. Die hkk hat für die Einschreibung ihrer Patienten in den Vertrag die Teilnahmeerklärung und die datenschutzrechtliche Information unter Berücksichtigung der aktuellen gesetzlichen Vorgaben überarbeitet.