Honorarverteilung: TSVG-Fälle werden extrabudgetär vergütet

20.04.2020 |

Die Vertreterversammlung der KV Bremen hat in ihrer Sitzung am 17. März 2020 Anpassungen am Honorarverteilungsmaßstab beschlossen.

Bei der Berechnung der Regelleistungsvolumen (RLV) und qualifikationsgebundenen Zusatzvolumen (QZV) werden Fälle nach dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) nicht berücksichtigt, da sie extrabudgetär vergütet werden (gilt ab 1. April 2020).

Die Anlage 6a zur Bereinigung der TSVG-Fälle ist entfallen. Die Abrechnungs- und Honorarsystematik der KV Bremen stellt auch ohne diese Anlage sicher, dass nur die Ärzte bereinigt werden, die die Leistungen abrechnen (gilt ab 1. April 2020).

Die Fallzahlensicherung im HVM bewirkt, dass Schwankungen in der Fallzahl sich nicht negativ auf die Höhe des Regelleistungsvolumens auswirken. Diese gilt nicht, wenn Leistungen nach dem TSVG abgerechnet wurden (gilt ab 1. Juli 2020).

Der HVM ist im Internet einsehbar unter www.kvhb.de/honorarverteilung