IVM-Leistungen dürfen nun generell bei CNV vorgenommen werden

19.04.2017 |

Die Vereinbarung zur intravitrealen Medikamenteneingabe (§ 135 Abs. 2 SGB V) wurde zum 1. April 2017 angepasst. IVM-Leistungen dürfen nun generell bei einer chorioidalen Neovaskularisation (CNV) vorgenommen werden. Die bisherige Einschränkung „aufgrund einer pathologischen Myopie (PM)“ entfällt.
 
Weitere Änderungen sind:
  • Der Zeitraum für die Überprüfung der ärztlichen Dokumentation nach § 6 Absatz 2 um weitere zweieinhalb Jahre verlängert. Die Prüfungen sind nun auf den Zeitraum vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2019 befristet.
  • Die Partner des Bundesmantelvertrages werden bis spätestens 30. Juni 2019 Beratungen über eine mögliche Fortführung der Dokumentationsprüfungen ab 1. Januar 2020 aufnehmen. Abhängig von den Prüfergebnissen wird vereinbart, ob und gegebenenfalls in welcher Form die Dokumentationsprüfungen ab 1. Januar 2020 weitergeführt werden.