Neue Altersgrenze für die Verordnung der Pille

02.04.2019 |

Ab sofort haben Versicherte bis zum vollendeten 22. Lebensjahr Anspruch auf Versorgung mit verschreibungspflichtigen empfängnisverhütenden Mitteln. Konkret heißt das bis einen Tag vor dem 22. Geburtstag der Patientin. Bislang galt für die Verordnung auf Kassenrezept eine gesetzliche Altersgrenze von 20 Jahren.

Die erweiterte Altersgrenze wurde mit einer Änderung des § 24a Sozialgesetzbuch V („Empfängnisverhütung“) festgelegt, die jetzt in Kraft getreten ist.

Ebenfalls enthalten ist weiterhin der Anspruch auf nicht verschreibungspflichtige Notfallkontrazeptiva („Pille danach“), soweit sie ärztlich verordnet werden.