Niederlassungsförderung - Förderung Hausärzte in Bremerhaven -

21.06.2018 |

Der Vorstand der KV Bremen hat am 11. Juni 2018 die Fortsetzung der Niederlassungsförderung im Planungsbereich Bremerhaven-Stadt in folgendem Umfang beschlossen: In Bremerhaven-Stadt wird eine hausärztliche Förderstelle ausgewiesen.  

Gefördert werden können Niederlassungen als Hausarzt, die erstmalige Schaffung eines hausärztlichen Angestelltenarbeitsplatzes sowie die Gründung eines hausärztlichen Medizinischen Versorgungszentrums in Bremerhaven. Gegenstand der Förderung ist ein Investitionskostenzuschuss i. H. v. bis zu € 60.000,00, der im Fall des Eingangs mehrerer Förderanträge auf mehrere Antragsteller aufgeteilt werden kann. Umsatzgarantien und RLV-Erhöhungen sind nicht Gegenstand der Förderung.

Weitere Einzelheiten zu den Fördermaßnahmen sind den KVHB-Förderrichtlinien unter dem nachstehenden Link zu entnehmen.

Fördermaßnahmen sind schriftlich bis zum 22. Juli 2018 bei der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen, Schwachhauser Heerstraße 26/28, 28209 Bremen zu beantragen. 

Bewerbungen, die nach Fristablauf bei der KVHB eingehen oder nicht vollständig eingehen, werden nicht berücksichtigt. Der KV Bremen bereits vorliegende Förderanträge finden bei der Auswahl Berücksichtigung. Dem Antrag sind ein Lebenslauf sowie folgende schriftliche Erklärungen beizufügen:

  • Eine schriftliche Verpflichtungserklärung des Antragstellers, dass gewährte Fördermittel nur entsprechend den Vorgaben dieser Richtlinie und entsprechend dem im Förderbescheid vorgesehenen Förderzweck verwendet werden,
  • eine schriftliche Verpflichtungserklärung des Antragstellers, dass er an dem gewählten Pra-xisstandort für einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren gerechnet ab der Aufnahme der vertragsärztlichen/vertragspsychotherapeutischen Tätigkeit persönlich vertragsärzt-lich/vertragspsychotherapeutisch im Umfang seines Versorgungsauftrags tätig wird und dass Mindestsprechstunden entsprechend den Vorgaben des § 17 Bundesmantelvertrag-Ärzte (BMV-Ä) angeboten werden,
  • eine schriftliche Verpflichtungserklärung des Antragstellers zur Rückzahlung der gewährten Förderbeiträge für den Fall der Praxisauf- bzw. Abgabe, der Verlegung des Praxissitzes an einen Ort, der nicht den Anforderungen des § 2 entspricht, des Zulassungsverzichts oder der ver-schuldeten Zulassungsentziehung vor Ablauf der Fünf-Jahres-Frist sowie der nicht richtlinienkonformen Verwendung der Fördermittel.

Darüber hinaus ist ein schriftliches Konzept beizufügen, aus dem sich ergibt, welche Investitionen in welcher Höhe für welche Anschaffungen zu tätigen sind.