Onkologie-Vereinbarung: Ausnahmen für Gynäkologen vereinbart

17.01.2017 |

Ab dem 1. Januar 2017 können Fachärzte für Frauenheilkunde und Geburtshilfe an der Onkologie-Vereinbarung (Anlage 7 BMV-Ä) auch dann teilnehmen, wenn sie nicht alle Teilnahmevoraussetzungen vollständig erfüllen, das heißt die Mindestpatientenzahl nicht vollständig nachgewiesen werden kann.

Es gelten folgende Regelungen:

  • Patienten mit intravenöser, und/oder intrakavitäter antineoplastischer und/oder intraläsionaler Behandlung finden bei der Berechnung der Mindestpatientenzahl keine Berücksichtigung.
  • Werden nicht alle Teilnahmevoraussetzungen der Onkologievereinbarung vollständig erfüllt, so werden die erbrachten Leistungen mit einer reduzierten Kostenpauschale vergütet.

Die 1. Änderung der Umsetzungsvereinbarung zur Onkologievereinbarung mit der Vergütungsübersicht finden Sie auf der Homepage der KV Bremen.