Personalienfeld auf Formularen ist leicht geändert

Praxistipp aus Landesrundschreiben Ausgabe 7/2014, Seite 17

 

Das Personalienfeld auf Überweisungsscheinen und anderen Formularen ist zum 1. Oktober 2014 geändert worden. Hintergrund ist die Umstellung der alten Versichertenkarte (KVK) auf die Formate der elektronischen Gesundheitskarte (eGK). Was sich konkret ändert, stellen wir Ihnen vor.

Das neue Personalienfeld

 

Das Personalienfeld enthält Informationen zum Versicherten, zur Krankenkasse und zum ausstellenden Arzt. Vor einem Jahr haben KBV und Krankenkassen festgelegt, dass die von der Karte eingelesenen Daten zum 1. Oktober 2014 auf die Formate der eGK umgestellt werden. Da die Daten im Personalienfeld aufgedruckt werden, wird dieses Feld angepasst. Das betrifft auch die Vordrucke für Psychotherapeuten.

Damit die Umstellung in der Praxis möglichst einfach ist, wurde nur wenig geändert: Die äußeren Maße des Personalienfeldes, die Anzahl der Zeilen und der Zeichenpositionen bleiben unverändert. Lediglich das Feld „Kassen-IK“ wurde umbenannt in „Kostenträgerkennung“ und zwei Begrenzungslinien haben sich verschoben.

Alte Vordrucke können aufgebraucht werden

Die nur geringfügigen Änderungen haben den Vorteil, dass die neue Bedruckung problemlos auf die bereits im Umlauf befindlichen Formulare angewandt werden kann. Diese alten Formulare können weiterhin verwendet und aufgebraucht werden, müssen ab 1. Oktober 2014 jedoch nach den neuen Vorgaben bedruckt werden.

Blankoformulare werden automatisch aktualisiert

Bei der Blankoformularbedruckung werden die Formulare mitsamt ihrer Inhalte auf Sicherheitspapier gedruckt. Falls Sie dieses Verfahren bereits nutzen, sind die aktuellen Formularversionen mit dem Quartalsupdate des Praxisverwaltungssystems bei Ihnen installiert. 

Alte KVK im vierten Quartal noch einlesbar

Alte Krankenversichertenkarten können Sie weiterhin noch bis zum 31. Dezember 2014 einlesen. Danach gilt nur noch die eGK. Die Änderungen bei den Vordrucken haben darauf keinen Einfluss. Die KBV bereitet die Anbieter von Praxisverwaltungssystemen bereits seit einem Jahr auf die Umstellung der Datenformate vor. Die Erfahrung zeigt leider, dass nicht alle Praxisverwaltungssysteme die Vorgaben der KBV pünktlich umsetzen. Ab 1. Oktober können Sie dies leicht selbst überprüfen, indem Sie beim Ausdruck von Formularen darauf achten, ob die Kostenträgerkennung neunstellig gedruckt wird. Im Zweifelsfall fragen Sie bei Ihrem PVS-Anbieter nach. 
Personalienfeld