QS-Vereinbarung für PET und PET/CT tritt in Kraft

20.07.2016 |

Für die Tumordiagnostik mittels PET und PET/CT gilt ab dem 1. Juli 2016 eine Qualitätssicherungsvereinbarung (QS). Die Genehmigungen, die seit dem 1. Januar 2016 erteilt wurden, behalten ihre Gültigkeit.
 
Die bisherigen Genehmigungsvoraussetzungen gelten weiterhin. Die neue QS-Vereinbarung konkretisiert unter anderem die Zusammenarbeit im interdisziplinären Team. Für Indikationsstellung, Befund- und ggf. erforderliche Nachbesprechung ist keine Präsenzpflicht der beteiligten Ärzte vorgeschrieben. 
 
Sofern eine CT durchgeführt wird, ist zusätzlich eine Genehmigung nach der QS-Vereinbarung zur Strahlendiagnostik und -therapie erforderlich. Die PET/CT kann auch in Kooperation zwischen einem Facharzt für Nuklearmedizin und einem Facharzt für Radiologie erbracht werden, wenn die fachlichen Anforderungen nicht vom selben Arzt erfüllt werden.
 
Die QS-Vereinbarung sieht vor, dass die KVen stichprobenartig die ärztliche Dokumentation überprüfen. Die KV Bremen wird zu diesem Zweck Tumorkonferenzprotokolle anfordern. Erfüllen diese Protokolle die Anforderungen der QS-Vereinbarung, müssen Ärzte keine zusätzlichen Dokumentationen erstellen.