Schweigepflichtsentbindung

Der Bewertungsausschuss hat die Berichtspflicht der Allgemeinen Bestimmungen des EBM zum 1. Juli 2011 geändert: Behandlungsdaten und Befunde dürfen nur noch an Kollegen übermittelt werden, wenn der Versicherte schriftlich einwilligt.

Sollte allerdings ein Patient auf Nachfrage keinen Hausarzt nennen oder verweigert seine schriftliche Einwilligung, darf behandelt werden - weiterbehandelnde Kollegen dürfen davon allerdings nichts erfahren.

Verantwortlich für dieses Bürokratiemonster, das korrekt angewandt den Papierberg in der Praxis weiter wachsen lassen dürfte, ist der Bundesdatenschutzbeauftragte.

Durch die bisherigen Regelungen würde die informelle Selbstbestimmung der Versicherten nicht gewahrt, so der Vorwurf. Dies sei nur möglich, wenn eine widerrufbare schriftliche Einwilligung des Patienten vorliege.

 

Muster Schweigepflichtsentbindung (pdf - 87 kB)

 

 

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Schweigepflichtsentbindung