Sozialpsychiatrie-Pauschale wird erhöht

18.10.2018 |

Zum 1. Januar 2019 wird die Sozialpsychiatrie-Pauschale nach GOP 88895 von 163 Euro auf 186 Euro je Behandlungsfall angehoben. Das entspricht einer Erhöhung von 14,1 Prozent. Ab dem 351. Behandlungsfall wird die Pauschale mit 139,50 Euro vergütet.

Die Sozialpsychiatrie-Pauschale wurde seit Abschluss der Vereinbarung im Jahr 2009 nicht mehr angepasst. Die KBV hatte aufgrund der gestiegenen Kosten für diesen interdisziplinären Ansatz eine deutliche Erhöhung gefordert. Zudem hatte sie auf eine jährliche Anpassung der Pauschale gedrängt.

Die Sozialpsychiatrie-Vereinbarung wird um eine Anpassungsklausel ergänzt. Das heißt, KBV und GKV-Spitzenverband werden erstmals ab 2020 prüfen, ob und inwieweit eine Anpassung der Vereinbarung erforderlich ist.