Trotz Spahn-Gesetzen: Umlage der KV Bremen bleibt stabil

11.12.2019 |

Die KV-Umlage bleibt auch 2020 bei 2,03 Prozent – obwohl wegen der Reformen von Gesundheitsminister Jens Spahn erhebliche Kosten auf die KV Bremen zukommen. Die Vertreterversammlung hat in der Sitzung am 10. Dezember den Haushaltsplan der KV Bremen für das Jahr 2020 verabschiedet.

Der Haushaltsplan liegt mit Ausgaben von 14,3 Millionen Euro um 10,5 Prozent über dem Etat von 2019. Dieser deutliche Anstieg wird unter anderem verursacht durch Mehrkosten bei der Terminservicestelle und beim Ärztlichen Bereitschaftsdienst, die sich aus dem Terminservice- und Versorgungsgesetz ergeben.

Frank Völz, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KV Bremen, zeigt sich zufrieden: „Entgegen aller unterjährigen Annahmen und Erfahrungen aus anderen Bundesländern konnten wir einen nahezu ausgeglichenen Haushalt realisieren, mussten keine Sonderumlage erheben. Dabei bleibt es, solange auf Bundes- oder Landesebene keine weiteren kostenintensiven Kuckuckseier ausgebrütet werden.“

Zuletzt wurde die Verwaltungskostensätze der KV Bremen im Jahr 2006 um 0,03 Prozent angehoben. Die Umlage ist damit seit 14 Jahren unangetastet und gehört deutschlandweit zu den niedrigsten.