TSS-Zuschläge für ermächtigte Ärzte ab Januar 2020

20.01.2020 |

Ermächtigte Ärzte, Institute und Krankenhäuser, die ausgewählte Leistungen ambulant durchführen dürfen, können ab Januar durch die TSS vermittelten Terminen zwei neue GOP abrechnen: die 01322 als Zuschlag zur GOP 01320 und die 01323 als Zuschlag zur GOP 01321. Diese Zuschläge müssen zusätzlich mit den Buchstaben A, B, C oder D gekennzeichnet werden, je nach Wartezeit, die zwischen dem Anruf des Versicherten bei der TSS und dem Behandlungstag liegt.

Zuschlag
Anzahl der Tage ab
Kontaktaufnahme des
Versicherten zur TSS bis zum Behandlungstag
Kennzeichnung
der Vermittlungsart
(VA) in der
Abrechnung
Zuschlag auf die
Grundpauschale
nach GOP 01320, 01321 in %
01322A
01323A
24 Stunden TSS-Akutfall 50 %
01322B
01323B
1. bis 8. Tag TSS-Terminfall 50 %
01322C
01323C
9. bis 14. Tag TSS-Terminfall 30 %
01322D
01323D
15. bis 35. Tag TSS-Terminfall 20 %

 

Der Vermittlungscode (zwölfstellige Zahlen-/Buchstabenkombination von der TSS) muss in der Abrechnung im Freitextfeld „ergänzende Information
zur TSVG Vermittlungs-/Kontaktart“ (KVDT-Feld; Feldkennung 4105) angegeben werden.

Die neuen GOP können einmal im Arztgruppenfall berechnet werden.

Ärzte mit einem vollen Ermächtigungsumfang dürfen anstelle der neuen GOP 01322 und 01323 die zeitgestaffelten Zuschläge zur Versicherten-, Grundoder Konsiliarpauschale für Patienten abrechnen, die über eine TSS vermittelt werden.

Der Vermittlungscode (zwölfstellige Zahlen-/Buchstabenkombination von der TSS) muss in der Abrechnung im Freitextfeld „ergänzende Information
zur TSVG Vermittlungs-/Kontaktart“ (KVDT-Feld; Feldkennung 4105) angegeben werden.