Ungültige eGK nur durch Einlesen identifizierbar

26.09.2017 |

Elektronische Gesundheitskarten (eGK) der ersten Generation (G1), die ab dem 1. Oktober nicht mehr einlesbar sind, unterscheiden sich optisch nicht von den gültigen eGK mit der Klassifikation G1plus. Praxen sollten deshalb wie gewohnt jede eGK einlesen. Sollte darunter eine alte G1-Karte sein, wird sie durch die Praxissoftware als ungültig erkannt und vom System abgelehnt.

Sowohl bei den Karten der Generation G1 als auch bei den G1plus-Karten ist die Kennzeichnung „G1“ auf den Gesundheitskarten aufgedruckt, so dass eine Unterscheidung nicht möglich ist. Nach Angaben der Krankenkassen sind allerdings nur noch wenige Karten der Generation G1 im Umlauf, so dass der Betriebsablauf in den Praxen nur in sehr seltenen Fällen gestört wird.

Wird die Karte vom Praxisverwaltungssystem als nicht mehr zugelassen erkannt, empfiehlt es sich, zunächst den Patienten zu fragen, ob er von seiner Krankenkasse bereits eine neue Karte erhalten und vielleicht nur aus Versehen die alte Karte vorgelegt hat. Anderenfalls sollte sich der Patient schnellstens an seine Kasse wenden.