Vertreterversammlung gegen augenärztlichen Bereitschaftsdienst

06.12.2017 |

Die KV Bremen wird keinen augenärztlichen Bereitschaftsdienst für das Land Bremen einrichten. Das hat die Vertreterversammlung in der Sitzung am 5. Dezember ohne Gegenstimme beschlossen.

Damit weist die Vertreterversammlung einen Antrag einer Gruppe von Augenärzten aus Bremen-Stadt zurück. Die Frage nach einem augenärztlichen Notdienst hat auch innerhalb der Gruppe der Augenärzte eine Kontroverse ausgelöst; die Ärzte in Bremen Nord und Bremerhaven sehen mehrheitlich keine Notwendigkeit und halten die Versorgung über den ärztlichen Bereitschaftsdienst für ausreichend. Dieser Ansicht hat sich die Vertreterversammlung nun vorbehaltslos angeschlossen. Für schwere Notfälle, die nicht ambulant behandelt werden können, bleiben weiterhin die Augenkliniken zuständig

Zur Abstimmung stand ein Konzept, das eine Rufbereitschaft werktags am Abend sowie über einige Stunden an Wochenenden und Feiertagen vorsah.