Weiterbildungsassistenten: Förderung bis 7. Mai beantragen

05.04.2017 |

Die Landesverbände der Krankenkassen und Ersatzkassen sowie die KV Bremen haben am 08.03.2017 gem. § 75 a Abs. 4 Satz 2 Nr. 5 SGB V i. V. m. § 3 Abs. 8 der Vereinbarung zur Förderung der Weiterbildung gemäß § 75 a SGB V u. a. folgende Feststellungen getroffen:

Gefördert werden vorrangig die nachstehend aufgeführten Facharztgruppen im Umfang der ausgewiesenen Förderstellen und in den ausgewiesenen Planungsbereichen:

 

1. Vorrangig förderfähig sind im KV-Bezirk Bremen folgende Facharztgruppen:

Fachärztin/Facharzt für

Im Planungsbereich

Haut- und Geschlechtskrankheiten

Bremen-Stadt und
Bremerhaven-Stadt

Neurologie

Bremen-Stadt und
Bremerhaven-Stadt

Psychiatrie und Psychotherapie, sofern die weiterbildungsbefugten Ärzte in der Gruppe der Nervenärzte entsprechend ihrem Versorgungsauftrag mit dem Faktor 0,5 oder 1 gezählt werden

Bremen-Stadt und
Bremerhaven-Stadt

Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Bremen-Stadt und
Bremerhaven-Stadt

 

2. Ist nach Ablauf der Antragsfrist ein Antragsüberhang, d.h. mehr Anträge als Förderstellen, zu verzeichnen, wird unter allen eingegangenen vollständigen Änträgen getrennt nach förderfähigen Facharztgruppen und ggf. auch nach Planungsbereichen durch Los entschieden.

 

3. Sollten die vorrangig zu vergebenden Förderstellen nicht ausgeschöpft werden, werden nachrangig folgende Facharztgruppen gefördert:
 

Fachärztin/Facharzt für

Im Planungsbereich

Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Bremen-Stadt und
Bremerhaven-Stadt

Kinder-und Jugendmedizin

Bremen-Stadt und
 Bremerhaven-Stadt

Augenheilkunde

Bremen-Stadt und
Bremerhaven-Stadt

 

4. Die nicht ausgeschöpften vorrangigen Förderstellen sind vorab jedoch um 2 Stellen, die für eine Förderung der Fachärzte für Neurologie und/oder Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie im Planungsbereich Bremerhaven-Stadt reserviert bleiben, zu kürzen. Die danach verbleibenden Stellen werden auf Anträge der nachrangigen Facharztgruppen verteilt. Sind mehr Anträge als Förderstellen vorhanden, erfolgt eine Entscheidung durch das Los.

 

5. Anträge auf Gewährung einer finanziellen Förderung der fachärztlichen Weiterbildung sind schriftlich bis zum 07.05.2017 bei der KVHB, Schwachhauser Heerstraße 26/28, 28209 Bremen; Postfach 104329, 28043 Bremen, einzureichen. Maßgeblich für die Fristwahrung ist der Eingang der vollständigen Unterlagen bei der KVHB. 

 

6. Folgende Grundsätze sind zu beachten:

  • Förderungen werden nur auf schriftlichen Antrag gewährt. Das Antragsformular findet sich auf der Homepage der KVHB.
  • Antragsbefugt sind Vertragsärztinnen/Vertragsärzte mit einer entsprechenden Weiterbildungsbefugnis sowie Medizinische Versorgungszentren, in denen weiterbildungsbefugte Ärzte tätig sind.
  • Förderfähig ist ausschließlich eine Weiterbildung zur Erlangung einer der vorstehenden Facharztbezeichnungen.
  • Förderfähig ist eine Weiterbildung mit einer Mindestdauer von 12 zusammenhängenden Monaten ( § 3 Abs. 3 Satz 1 der Vereinbarung zur Förderung der Weiterbildung gemäß § 75 a SGB V).
  • Förderfähig sind nur Weiterbildungsverhältnisse ab einer wöchentlichen Arbeitszeit von mindestens 20 Std./Wo.( § 3 Abs. 2 Satz 3 der Vereinbarung zur Förderung der Weiterbildung gemäß § 75 a SGB V).
  • Gefördert werden nur überwiegend konservativ tätige Praxen (§ 3 Abs. 5 der Vereinbarung zur Förderung der Weiterbildung gemäß § 75 a SGB V)
  • Der Antrag muss die persönlichen Daten der/des Ärztin/Arztes in Weiterbildung (AiW) enthalten.
  • Dem Antrag beizufügen sind:
  • Der mit der/dem AiW abgeschlossene Arbeitsvertrag,

  • ein Nachweis der Weiterbildungsbefugnis der Ärztekammer,

  • eine schriftliche Verpflichtungserklärung der/des AiW, den geförderten Teil der Weiterbildung als Teil ihrer/seiner Weiterbildung in dem jeweiligen Fach, für das die Förderung gewährt wird, zu nutzen,

  • eine Bestätigung der Ärztekammer, aus welcher ersichtlich wird, welche Weiterbildungszeiten die/der AiW noch abzuleisten hat,

  • eine Erklärung der/des Antragstellerin/Antragstellers, dass die genehmigten Fördermittel in voller Höhe an die/den AiW abgeführt werden,

  • eine Erklärung der/des Antragstellerin/Antragstellers, dass sie/er die Förderbeträge an die KVHB zurückzahlt, sofern die/der AiW nicht oder nicht mehr im Rahmen einer förderfähigen Weiterbildung beschäftigt wird,

  • eine Erklärung der/des Antragstellerin/Antragstellers, dass sie/er der KVHB am Ende des Weiterbildungsabschnitts einen Nachweis über die an die/den AiW weitergeleiteten Förderbeträge vorlegen wird,

  • eine Erklärung der/des AiW, dass sie/er beabsichtigt, nach der Beendigung der Weiterbildungszeit im Bereich der geförderten Facharztgruppe tätig zu werden.