Terminservicestelle

Die Terminservicestelle (TSS) der KV Bremen kommt ihrer gesetzlichen Verpflichtung nach und unterstützt Patienten bei der Suche nach einem Termin bei einem Vertragsarzt oder Psychotherapeuten. Die TSS ist für Patienten über die Rufnummer 116117 bzw. online erreichbar.

eterminservice 116117

Nach Kontaktaufnahme durch den Patienten hat die TSS eine Woche Zeit für die Terminvereinbarung bei einem Mitglied der KV Bremen. Der gebuchte Termin darf im Falle der psychotherapeutischen Akutbehandlung maximal zwei Wochen und bei allen anderen Terminen maximal vier Wochen in der Zukunft liegen. In einigen Konstellationen muss der Patient eine ärztliche bzw. psychotherapeutische Überweisung mit entsprechendem Code für die TSS haben. 

Vermittlung zu ...

Hausärzten / Kinder- und Jugendärzten (inklusive U-Untersuchungen)

Überweisung/Code: nein

Wartezeit: 4 Wochen

Fachärzten

Überweisung/Code: ja (Ausnahme: Augenärzte und Gynäkologen)

Wartezeit: 4 Wochen

Psychotherapeuten

Überweisung/Code: nein - für Psychotherapeutische Sprechstunde

Wartezeit: 4 Wochen

 

Überweisung/Code: ja - für Akutbehandlung (PTV 11)

Wartezeit: 2 Wochen

 

Überweisung/Code: ja - für Probatorik (PTV 11) 

Wartezeit: 4 Wochen
 

Informationen für Ärzte

Mit Inkrafttreten des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) sind die Mitglieder der KV Bremen verpflichtet, der Terminservicestelle freie Termine zu melden.

Meldung von Terminen

Die KV Bremen hat Richtwerte für die Anzahl der gemeldeten Termine festgelegt.

  • Anästhesiologie, Chirurgie, HNO, Hämatologie/Onkologie, Nephrologie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Neurochirurgie, Nuklearmedizin, Orthopädie, Physikalische- und Rehabilitationsmedizin, Strahlentherapie, Transfusionsmedizin, Urologie, Kinder- und Jugendärzte: U-Untersuchung
    1 Termin pro Monat und Arzt
  • Augenheilkunde, Dermatologie, Gynäkologie, Innere Medizin ohne SP
    2 Termine pro Monat und Arzt
  • Hausärzte, Kinder- und Jugendärzte: allg. Untersuchung, Angiologie, Endokrinologie, Pneumologie, Radiologie
    1 Termin pro Woche und Arzt
  • Gastroenterologie, Kardiologie, Rheumatologie, Neurologie, Neurologie- und Psychiatrie, Nervenheilkunde, Psychiatrie
    2 Termine pro Woche und Arzt

Melden Sie der KV Bremen Ihre Termine bitte elektronisch über das Online-Portal des eTerminservice. Die Online-Plattform ist unter folgenden Adressen erreichbar:

Via Telematik-Infrastruktur

Via „normalem“ Internet

 

Anleitungen, Schaubilder und weitere Infos zum eTerminservice

Terminservicestelle: Ablauf für Haus-, Kinder- und Fachärzte

So können Praxen Termine an die TSS melden

eTermin Kurzanleitung: Schritt für Schritt zum Einstellen von Terminen

Benutzerhandbuch KV-Telematik

Benachrichtigung bei gebuchten Terminen

Damit Sie über gebuchte Termine, die Sie der Terminservicestelle zur Verfügung gestellt haben, informiert werden, müssen Sie im Online-Portal des eTerminservices eine E-Mail Adresse oder Faxnummer hinterlegen und freischalten. Wir empfehlen Ihnen, eine E-Mail Adresse zu hinterlegen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: So passen Sie Ihre Benachrichtigungseinstellung an

Abrechnung

Ärztinnen und Ärzte erhalten für Patienten, die über die TSS vermittelt werden, alle Leistungen extrabudgetär vergütet. Hierfür kennzeichnen Praxen den Fall als 1 =TSS-Terminfall in dem KVDT-Feld „TSVG Vermittlungs-/Kontaktart“ mit der Feldkennung 4103. 
Zusätzlich wird der Vermittlungscode in der Abrechnung im dafür vorgesehen Feld „Vermittlungscode“ eingegeben (KVDT-Feld; Feldkennung 4114). Außerdem muss das Datum der ersten Kontaktaufnahme bei der Terminservicestelle (KVDT-Feld; Feldkennung 4115) angegeben werden. 

Darüber hinaus werden für TSS-Patienten extrabudgetäre Zuschläge von bis zu 50 Prozent auf die Versicherten-, Grund- oder Konsiliarpauschale vergütet. Die Höhe des Zuschlags richtet sich dabei nach der Wartezeit auf einen Termin. Die Wartezeit definiert sich als die Zeit, die zwischen erster Kontaktaufnahme bei der TSS und dem vermittelten Termin liegt. Dafür rechnen die Praxen fachgruppenspezifische GOPs ab. Welche GOP für Sie relevant ist, entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Auflistung:

GOP "Zusatzpauschale TSS-Terminvermittlung" für Hausärzte, Kinderärzte und Fachärzte

  • Hausärzte: 03010
  • Kinder- und Jugendmedizin: 04010
  • Anästhesiologie: 05228
  • Augenheilkunde: 06228
  • Chirurgie: 07228
  • Gynäkologie: 08228
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde: 09228
  • Dermatologie: 10228
  • Humangenetik: 11228
  • Innere Medizin ohne Schwerpunkt (SP): 13228
  • SP Angiologie: 13298
  • SP Endokrinologie: 13348
  • SP Gastroenterologie: 13398
  • SP Hämatologie/Onkologie: 13498
  • SP Kardiologie: 13548
  • SP Nephrologie: 13598
  • SP Pneumologie: 13648
  • SP Rheumatologie: 13698
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie: 14218
  • Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie: 15228
  • Neurologie: 16228
  • Nuklearmedizin: 17228
  • Orthopädie:18228
  • Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen: 20228
  • Psychiatrie und Psychotherapie: 21236
  • Nervenheilkunde und Neurologie und Psychiatrie: 21237
  • Psychosomatische Medizin und Psychotherapie: 22228
  • Radiologie: 24228
  • Strahlentherapie bei gutartiger Erkrankung: 25228
  • Strahlentherapie bei bösartiger Erkrankung    25229
  • Strahlentherapie nach strahlentherapeutischer Behandlung: 25230
  • Urologie: 26228
  • Physikalische und Rehabilitative Medizin: 27228
  • Schmerztherapie: 30705

Die Zuschläge müssen von Ärzten und Psychotherapeuten je nach Wartezeit zusätzlich mit den Buchstaben A, B, C oder D gekennzeichnet werden. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Auflistung:

 

Anzahl der Tage ab Kontaktaufnahme des Versicherten zur TSS bis zum Tag der Behandlung

Kennzeichnung der Vermittlungsart 

Zuschlag auf die jeweilige altersgruppenspezifische Versicherten-, Grund- bzw. Konsiliarpauschale

A  

24 Stunden TSS-Akutfall* 50 Prozent

B

1. bis 8. Tag TSS-Terminfall 50 Prozent

C

9. bis 14. Tag TSS-Terminfall 30 Prozent

D

15. bis 35. Tag TSS-Terminfall 20 Prozent

*Der TSS-Akutfall setzt voraus, dass am Telefon der 116117 eine medizinische Ersteinschätzung erfolgt ist und die Dringlichkeit als dringend (Versorgung innerhalb der nächsten 24 Stunden) eingestuft wurde.

No-Shows

Für den Fall, dass Patienten zu einem in Ihrer Praxis gebuchten Termin nicht erscheinen – sogenannte No-Shows –, melden Sie dies bitte an die Terminservicestelle zurück. Folgende Möglichkeiten bestehen dazu:

Ein Feedback über nicht wahrgenommene Termine ist derzeit noch nicht über das Online-Portal eTerminservice möglich. Es ist zu erwarten, dass langfristig betrachtet die Software um eine Rückmeldefunktion erweitert wird. Dies ermöglicht dann eine gezielte Evaluation. Deren Ergebnisse könnten dann zum Beispiel dem Gesetzgeber vorgelegt werden.

Derzeit besteht für die Terminservicestelle keine Rechtsgrundlage No-Show-Patienten in die Verantwortung zu nehmen.

„Dringende“ Überweisungen

Sie entscheiden eigenständig, ob eine Überweisung dringend ist. Dringend bedeutet hier, dass eine Behandlung durch einen Facharzt innerhalb der nächsten vier Wochen erforderlich ist. Der Überweisende macht auf der Überweisung durch das Aufbringen eines Vermittlungscodes deutlich, ob es sich um eine dringliche Überweisung handelt.
 

Vermittlungscodes erstellen

In Ihrem persönlichen eTerminserviceprogramm können Sie jederzeit die Vermittlungscodes selber erstellen.


 

FAQ

Noch Fragen? Die KV Bremen hat einen umfangreichen Fragen-Antworten-Katalog erstellt:

FAQ zu Terminservicestelle und e-Terminservice (Downloadcenter)

Informationen für Psychotherapeuten

Mit Inkrafttreten des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) sind die Mitglieder der KV Bremen verpflichtet, der Terminservicestelle freie Termine zu melden.

Meldung von Terminen

Die KV Bremen hat Richtwerte für die Anzahl der gemeldeten Termine festgelegt.

  • PT-Sprechstunde Erwachsene
    1 Termin pro Woche und Therapeut
  • PT-Akutbehandlung Erwachsene
    2 Termine pro Quartal und Therapeut
  • Probatorische Sitzung Erwachsene
    1 Termin pro Quartal und Therapeut
  • PT-Sprechstunde Kinder- und Jugendliche
    2 Termine pro Quartal und Therapeut
  • PT-Akutbehandlung Kinder- und Jugendliche
    1 Termin pro Quartal und Therapeut
  • Probatorische Sitzung Kinder- und Jugendliche
    1 Termin pro Quartal und Therapeut

Melden Sie der KV Bremen Ihre Termine bitte elektronisch über das Online-Portal des eTerminservice. Die Online-Plattform ist unter folgenden Adressen erreichbar:

Via Telematik-Infrastruktur

Via „normalem“ Internet

Ein neuer Termin muss der Terminservicestelle erst nach Beendigung der über die TSS vermittelten Leistung bereitgestellt werden. Praktisch bedeutet dies, dass bereits gemeldete Termine der gleichen Leistung vom Therapeuten im eTerminservice herausgenommen bzw. blockiert und nach Abschluss der TSS-vermittelten Leistung wieder freigegeben weden können. 

 

Anleitungen, Schaubilder und weitere Infos zum eTerminservice

Terminservicestelle: Ablauf für Psychotherapeuten

So können Praxen Termine an die TSS melden

eTermin Kurzanleitung: Schritt für Schritt zum Einstellen von Terminen

Benutzerhandbuch KV-Telematik

 

Benachrichtigung bei gebuchten Terminen

Damit Sie über gebuchte Termine, die Sie der Terminservicestelle zur Verfügung gestellt haben, informiert werden, müssen Sie im Online-Portal des eTerminservices eine E-Mail Adresse oder Faxnummer hinterlegen und freischalten. Wir empfehlen Ihnen, eine E-Mail Adresse zu hinterlegen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: So passen Sie Ihre Benachrichtigungseinstellung an

Abrechnung

Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten erhalten für Patienten, die über die TSS vermittelt werden, alle Leistungen extrabudgetär vergütet. Hierfür kennzeichnen Praxen den Fall als 1 =TSS-Terminfall in dem KVDT-Feld „TSVG Vermittlungs-/Kontaktart“ mit der Feldkennung 4103. 

Zusätzlich wird der Vermittlungscode in der Abrechnung im dafür vorgesehen Feld „Vermittlungscode“ eingegeben (KVDT-Feld; Feldkennung 4114). Außerdem muss das Datum der ersten Kontaktaufnahme bei der Terminservicestelle (KVDT-Feld; Feldkennung 4115) angegeben werden. 

Darüber hinaus werden für TSS-Patienten extrabudgetäre Zuschläge von bis zu 50 Prozent auf die Grundpauschale vergütet. Die Höhe des Zuschlags richtet sich dabei nach der Wartezeit auf einen Termin. Die Wartezeit definiert sich als die Zeit, die zwischen erster Kontaktaufnahme bei der TSS und dem vermittelten Termin liegt. Dafür rechnen die Praxen fachgruppenspezifische GOPs ab. Welche GOP für Sie relevant ist, entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Auflistung:

GOP "Zusatzpauschale TSS-Terminvermittlung" für Psychotherapeuten

  • Psychiatrie und Psychotherapie: 21236
  • Psychosomatische Medizin und Psychotherapie: 22228
  • Ärztliche und psychologische Psychotherapie: 23228
  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie: 23229

Die Zuschläge müssen von Ärzten und Psychotherapeuten je nach Wartezeit zusätzlich mit den Buchstaben A, B, C oder D gekennzeichnet werden. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Auflistung:

 

Anzahl der Tage ab Kontaktaufnahme des Versicherten zur TSS bis zum Tag der Behandlung

Kennzeichnung der Vermittlungsart

Zuschlag auf die jeweilige altersgruppenspezifische Grundpauschale

A  

24 Stunden TSS-Akutfall* 50 Prozent

B

1. bis 8. Tag TSS-Terminfall 50 Prozent

C

9. bis 14. Tag TSS-Terminfall 30 Prozent

D

15. bis 35. Tag TSS-Terminfall 20 Prozent

*Der TSS-Akutfall setzt voraus, dass am Telefon der 116117 eine medizinische Ersteinschätzung erfolgt ist und die Dringlichkeit als dringend (Versorgung innerhalb der nächsten 24 Stunden) eingestuft wurde. 

No-Shows

Für den Fall, dass Patienten zu einem in Ihrer Praxis gebuchten Termin nicht erscheinen – sogenannte No-Shows –, melden Sie dies bitte an die Terminservicestelle zurück. Folgende Möglichkeiten bestehen dazu:

Ein Feedback über nicht wahrgenommene Termine ist derzeit noch nicht über das Online-Portal eTerminservice möglich. Es ist zu erwarten, dass langfristig betrachtet die Software um eine Rückmeldefunktion erweitert wird. Dies ermöglicht dann eine gezielte Evaluation. Deren Ergebnisse könnten dann zum Beispiel dem Gesetzgeber vorgelegt werden.

Derzeit besteht für die Terminservicestelle keine Rechtsgrundlage No-Show-Patienten in die Verantwortung zu nehmen.

Überweisungen mittels PTV-11-Formular

Psychotherapeuten kennzeichnen ein PTV-11 Formular mit einem Vermittlungscode für Patienten, die eine Akutbehandlung oder eine probatorische Sitzung benötigen, die sie nicht selbst anbieten können. Mit dem PTV-11-Formular können Patienten die Terminservicestelle in Anspruch nehmen. 

Ausfüllhilfe PTV11-Formular

 

FAQ

Noch Fragen? Die KV Bremen hat einen umfangreichen Fragen-Antworten-Katalog erstellt:

FAQ zu Terminservicestelle und e-Terminservice

Regina Albers

Terminservicestelle

Jacqueline Köppe

Terminservicestelle

 

Melden Sie der KV Bremen Ihre Termine bitte elektronisch über das Online-Portal des eTerminservice:

Via Telematik-Infrastruktur

Via „normalem“ Internet

 

Anmeldeformular KV Connect (pdf)