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HIV-Präexpositionsprophylaxe wird weiterhin extrabudgetär vergütet

Die medikamentöse HIV-Präexpositionsprophylaxe (PrEP) für Versicherte mit einem substanziellen HIV-Risiko (GOP 01920 bis 01922) wird für weitere zwei Jahre bis zum 31. Dezember 2025 extrabudgetär vergütet.

Der Bewertungsausschuss (BA) hatte für die Beratung, Einleitung und Kontrolle einer PrEP neue GOP in den EBM aufgenommen und die extrabudgetäre Vergütung zunächst für zwei Jahre festgelegt. Nach einer erstmaligen Verlängerung um ein Jahr werden die Leistungen nun ab Januar 2024 für weitere zwei Jahre extrabudgetär vergütet.

 

Pauschale Vergütung der Kontrolle

Neu ab 1. Januar 2024 ist, dass die Kontrolle im Rahmen der PrEP über eine Pauschale vergütet wird. Die GOP 01922 wird dazu um 81 Punkte auf 163 Punkte (19,45 Euro) erhöht. Sie kann dafür allerdings auch nur noch einmal im Behandlungsfall (BHF) abgerechnet werden und nicht wie bisher je 5 Minuten (bis zu dreimal im BHF).

 

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