Kaufkraftverlust-Rechner macht es konkret

Was bedeuten die Kassenforderungen konkret für die eigene Praxis? Und welche finanziellen Auswirkungen hat die Streichung der Neupatientenregelung? Die KV Bremen hat dazu einen Kaufkraftverlust-Rechner entwickelt, der aufzeigt, mit welchen Verlusten Praxen angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen rechnen müssen.

Der Kaufkraftverlust-Rechner ist auf der Themenseite abrufbar.

Das Ergebnis der Modellrechnung zeigt auf, wie sich die allgemeine Kaufkraft des Bruttohonorars Stand 2019 zum Jahr 2023 bzw. 2024 entwickelt – anders formuliert: Wie viel ist das Honorar 2019 in 2023 und 2024 noch wert? Das Modell geht von den aktuellen politischen und vertraglichen Rahmenbedingungen aus. Das bedeutet, dass das Verhandlungsergebnis 2023 sowie die vom GKV-Spitzenverband geforderte „Nullrunde“ eingepreist sind. Der Rechner berücksichtigt ferner die Inflationsrate nach den Prognosen renommierter Institute. Als Bezugspunkt ist 2019 als letztes „Vor-Corona-Jahr“ gewählt.

Um den Kaufkraftverlust-Rechner nutzen zu können, bedarf es eines Tabellenkalkulationsprogrammes wie Excel von Microsoft, Numbers von Apple bzw. anderer, teilweise kostenfreier Produkte.