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Radiosynoviorthese: Pauschalen für Sachkosten erhöht

Die Pauschalen für die Sachkosten bei einer Radiosynoviorthese (GOP 17371 und 17373) werden rückwirkend zum 1. Januar 2023 um jeweils 30 Prozent erhöht. Dies betrifft die GOP 40556 (Yttrium-90-Colloid), GOP 40558 (Rhenium-186-Colloid) und GOP 40560 (Erbium-169-Colloid).

Übersicht der erhöhten Kostenpauschalen

  • GOP 40556: Yttrium-90-Colloid
    Bewertung: 130 Euro (bis 31.12.2022: 100 Euro)
  • GOP 40558: Rhenium-186-Colloid
    Bewertung: 163 Euro (bis 31.12.2022: 125 Euro)
  • GOP 40560: Erbium-169-Colloid
    Bewertung: 124 Euro (bis 31.12.2022: 95 Euro)

Hintergrund sind mehrfache Preiserhöhungen für die Radionuklide in den vergangenen Jahren. Die Verhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband hierzu dauerten bereits seit Anfang des Jahres 2022 an und konnten nun durch eine pauschale Erhöhung der Bewertungen der Kostenpauschalen vorerst abgeschlossen werden. Die Finanzierung des Mehrbedarfs erfolgt durch eine entsprechende Erhöhung der morbiditätsbedingten Gesamtvergütungen. Bis zum 30. September 2023 wird der BA prüfen, ob weiterer Anpassungsbedarf besteht.

 

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