„Das ist ein beeindruckendes Signal der Bremer und Bremerhavener Praxen. Die Hilfsbereitschaft ist überwältigend. Wir bedanken uns ausdrücklich bei allen, die nach ihren Möglichkeiten gehandelt haben“, so die Vorstände der KV Bremen, Dr. Bernhard Rochell und Peter Kurt Josenhans.
Mehr als 80 Praxen haben binnen kürzester Zeit auf eine Abfrage der KV Bremen reagiert und angeboten, aus der Ukraine geflüchtete Menschen in der Not kostenfrei medizinisch bzw. psychologisch zu betreuen. Neben Hausärzten beteiligen sich Gynäkologen, Kinderärzte und viele weitere Spezialisten. Über die Hilfsangebote der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten hat die KV Bremen die zuständigen Senatsbereiche Gesundheit und Soziales informiert. Die Liste der Hilfsangebote ist online einsehbar: www.kvhb.de/praxen/hilfsangebote-ukraine
Zusätzlich zur Versorgung Geflüchteter vor Ort gilt die Solidarität den Menschen im Kriegsgebiet. Auf Initiative des Bremer Ärztepaares Dr. Antonella von Rosen und Dr. Frederik von Rosen des haben die KV Bremen in der vergangenen Woche gemeinsam mit der Ärztekammer Bremen und dem Hausärzteverband Bremen zu einer Sammelaktion von Medikamenten und Medizinprodukten aufgerufen. Die Resonanz ist beeindruckend. Am Donnerstag, 10. März, werden mehr als 15 Paletten mit Hilfsgütern von Bremen ihren Weg in die Ukraine nehmen. Der Transport wird über den Norddeutsch-Ukrainischen Hilfsstab in Hamburg abgewickelt und koordiniert.
Die KV Bremen nimmt weiterhin Medizinprodukte und Medikamente als Spende für die Menschen in der Ukraine entgegen. Ein weiterer Transport ist vorgesehen.

Foto: Dr. Antonella von Rosen und Dr. Frederik von Rosen