Arzneimittel

Nicht alle Arzneimittel werden von den Gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Eine Verordnung soll zudem wirtschaftlich sein. Hier finden Sie dazu Informationen und Hintergründe.

 

Informationen

Schnellübersicht zur Verordnungsfähigkeit von Arzneimitteln (pdf - 352 kB)

Broschüre: Wirtschaftlichkeit in der ärztlichen Praxis (pdf - 314 kB)

Patienteninformation „Aut idem“: Auch ohne Kreuz erhalten Sie das richtige Arzneimittel! (pdf - 46 kB)

 

Achtung Regressgefahr: Fiktiv zugelassene Arzneimittel umgehen

Krankenkassen stellen derzeit verstärkt Rückforderungsanträge für sogenannte fiktiv zugelassene Arzneimittel. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der betroffenen Präparate, die von der Verordnung ausgeschlossen sind. Mit dem Arzneimittelgesetz wurde bereits im Jahre 1976 festgelegt, dass über alle zugelassenen Arzneimittel der Nachweis von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit zu führen ist. Fertigarzneimittel, die vor dem Jahr 1978 auf dem Markt waren,  mussten innerhalb einer Übergangsfrist in ein Nachzulassungsverfahren. Bei fiktiv zugelassenen Arzneimitteln handelt es sich um Präparate, bei denen dieses Nachzulassungsverfahren aufgrund noch laufender Klageverfahren noch nicht endgültig abgeschlossen ist. Die Krankenkassen sind nicht verpflichtet, die Kosten für fiktiv zugelassene Arzneimittel zu übernehmen (BSG-Rechtssprechung).

Folgende Arzneimittel sind davon betroffen. Der Verordnungsausschluss gilt nur für die explizit genannten Arzneimittel!

AHP 200 Tabletten Mixtura Ipecacuanhae SR
Alvalin Tropfen Peritrast 300, - 300 comp.
Arhama Tinktur N Presomen 28/0,3mg
Contractubex Gel Tenuate ret. Tabletten
Diamox parenteral, - Tabletten Tepilta Susp
Hylase Dessau 1500 I. E.  

 

* Die Angaben erfolgen ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

 

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