Fallzahlbegrenzung wird gelockert

18.10.2018 |

Die KV Bremen lockert Regelungen zugunsten schnell wachsender Praxen. Die Vertreterversammlung hat am 16. Oktober die Fallzahlzuwachsbegrenzung von zwei auf vier Prozent erhöht. Die Änderung tritt zum 1. Januar 2019 in Kraft.

Der anerkannte Fallzahlzuwachs wird von zwei auf vier Prozent zum Vorjahresquartal erhöht. Dadurch verbreitert sich der Korridor, der es Praxen erlaubt, etwas schneller zu wachsen bzw. flexibler auf Schwankungen im Quartal zu reagieren. Praxen, die zusätzliche Patienten aufnehmen, sollen dadurch entlastet werden. Die Vertreterversammlung ist diesem Vorschlag gefolgt, allerdings mit einigen Enthaltungen. Weil die Zahl der zugewiesenen Fälle steigt, sinken automatisch die Fallwerte, wenn auch nur geringfügig.

Die Erhöhung der Fallzahlzuwachsbegrenzung ist sinnvoll geworden, weil es der KV Bremen seit einigen Quartalen gelingt, Überschreitungen im Regelleistungsvolumen mit hohen Quoten auszuzahlen.

Die beschlossene Änderung ist Teil des Honorarverteilungsmaßstabes der KV Bremen, der zum 1. Januar 2019 in Kraft tritt.