MRSA-Leistungen unterliegen einer QS-Vereinbarung

29.06.2016 |

Die Voraussetzungen für die Abrechnung von MRSA-Leistungen sind ab 1. Juli 2016 in einer Qualitätssicherungsvereinbarung (QS) zusammengefasst. Sie regelt, welche Anforderungen Vertragsärzte erfüllen müssen, um Leistungen des EBM-Abschnitts 30.12 „Spezielle Diagnostik und Eradikationstherapie im Rahmen MRSA“ ausführen und abrechnen zu dürfen. Ausgenommen sind die Laborziffern GOP 30954 und 30956.
 
Die bisher im Anhang 5 des EBM geregelten Voraussetzungen zur Genehmigung der Abrechnung der MRSA-Diagnostik wurden weitgehend inhaltsgleich in die neue QS-Vereinbarung übernommen. Deshalb ändert sich für Ärzte kaum etwas. Es gibt eine Übergangsregelung: 
 
  • Ärzte, die bereits eine Genehmigung zur Abrechnung nach dem EBM-Kapitel 30.12 erhalten haben, müssen innerhalb von sechs Monaten nach Inkrafttreten der QS-Vereinbarung MRSA, also bis spätestens 31.12.2016, erneut einen Antrag auf Genehmigung nach dieser Vereinbarung bei der KV Bremen stellen.
  • In diesen Fällen ist eine Übermittlung der fachlichen / organisatorischen Nachweise (Urkunden, Zertifikate, Teilnahme Netzwerkkonferenz) nicht erforderlich.