Das Ziel sei es, spätestens in der Woche vom 19. April damit zu beginnen, haben die Gesundheitsminister von Bund und Ländern am Mittwochabend (10. März) beschlossen. Der Beschluss ist für die Länder allerdings nicht bindend. So kann es sein, dass einzelne Länder im April noch nicht routinemäßig in den Arztpraxen impfen. Eine „Opt-out“-Regelung bis 19. März ist in dem Beschluss eingearbeitet. Davon könnte Bremen Gebrauch machen. Das Land plant eine Aufstockung der Kapazitäten in den Impfzentren in beiden Stadtstaaten. In den Messehallen entsteht das größte Impfzentrum der Republik.
Die Vorstände der KV Bremen, Dr. Bernhard Rochell und Peter Kurt Josenhans, machen sich für eine schnelle Einbeziehung der haus- und fachärztlichen Praxen in die Impfkampagne stark: „Unsere haus- und fachärztlichen Praxen stehen für rasche Impfung unserer Bevölkerung parat! Voraussetzung ist allerdings, dass den Praxen genug Impfstoff geliefert werden kann, die Bürokratie in Grenzen gehalten wird und sie von der Priorisierungsdiskussion entlastet werden.“