Das hat das Bundesministerium für die Gesundheit mitgeteilt. Dabei wird es weiterhin für alle Impfstoffe keine Höchstbestellmengen geben.
Die meisten Impfstoffdosen kommen wieder von BioNTech/Pfizer: Der Bund wird davon etwa 2,5 Millionen Dosen bereitstellen, etwas mehr als für die kommende Woche. Die Arztpraxen erhalten außerdem rund 800.000 Dosen von AstraZeneca sowie 100.000 Dosen von Johnson & Johnson. Damit stehen in der übernächsten Woche wieder alle drei Impfstoffe zur Verfügung. Nach jetzigem Stand soll ab August auch der mRNA-Impfstoff des amerikanischen Herstellers Moderna an die Arztpraxen ausgeliefert werden.
Hinweise zur nächsten Impfstoffbestellung bis 6. Juli 12 Uhr
für die Woche vom 12. bis 18. Juli, Bestellmenge pro Arzt
- COVID-19-Impfstoff Comirnaty®: Keine Höchstbestellmenge für Erst- und für Zweitimpfungen
- COVID-19-Impfstoff Vaxzevria®: Keine Höchstbestellmenge für Erst- und für Zweitimpfungen
- COVID-19-Impfstoff Janssen®: Keine Höchstbestellmenge
Ärzte geben wie bisher auf getrennten Rezepten an, wie viele Dosen sie für Erstimpfungen und wie viele Dosen sie für Zweitimpfungen benötigen.
Aufgrund der begrenzten Impfstoffmenge und anstehender Zweitimpfungen insbesondere mit Comirnaty® ist es nicht ausgeschlossen, dass Ärzte weniger Dosen für Erstimpfungen erhalten als sie bestellt haben. Beim COVID-19-Impfstoff Janssen® von Johnson & Johnson kann es wegen der sehr geringen Anzahl an Dosen sein, dass die Liefermenge je Arzt nur 1 bis 2 Vials beträgt.
Bestellungen für Zweitimpfungen werden weiterhin bevorzugt beliefert.
Die Bestellung erfolgt impfstoffspezifisch. Ärzte geben auf dem Arzneimittelrezept (Muster 16) dazu den Impfstoffnamen und die jeweilige Anzahl der Dosen an. Achtung: Seit 1. Juli gibt es für den Kostenträger ein neues Institutionskennzeichen (IK). Auf den Bestellrezepten ist dann das IK 103609999 anzugeben. Das neue IK ist ab Juli im Praxisverwaltungssystem hinterlegt.