Zeitungsanzeigen vom Wochenende, in denen der ambulante Bereich bei der bevorstehenden Impfkampagne nicht erwähnt wurde, hatten für große Unruhe gesorgt.
In einer gemeinsamen Presseerklärung vom Gesundheitsressort und der KV Bremen stellt Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard klar: „Neben den Beschäftigten in den Krankenhäusern und den Hochbetagten, werden in den kommenden Wochen auch niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten Impfungen angeboten werden. „Die Niedergelassenen fallen nach derzeitigem Stand der Stiko Empfehlung in die Priorisierungsgruppe II, teilweise können sie jedoch auch schon der Gruppe I zugeordnet werden. Wir stehen mit der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen seit Monaten im Austausch, um mit den Niedergelassenen die Bekämpfung der Pandemie abzustimmen“, erläutert Senatorin Claudia Bernhard das Vorgehen.
Die Vorstände der KV Bremen Dr. Bernhard Rochell und Peter Kurt Josenhans bekräftigen dieses gemeinsame Vorgehen: „Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sind in der Pandemiebekämpfung eine wichtige Säule. Aus diesem Grund sind sie in der STIKO Empfehlung in den beiden ersten Prioritäten genannt.“
Über das weitere Verfahren wird die KV Bremen ihre Mitglieder zeitnah und umfänglich informieren.