20 Monate Corona: Das hat die Pandemie mit den Praxen gemacht

Deutlich mehr Stress in der Praxis, aber auch ein Plus an Teamzusammenhalt. Sich ständig wechselnde und verwirrende Rahmenbedingungen sowie unzufriedene Patienten: Das sind einige Ergebnisse einer Online-Umfrage der KV Bremen. Ärzte und Psychotherapeuten waren gefragt, ihre Eindrücke und ihre Meinung zu den 20 Monaten Pandemie wiederzugeben.

 

Über die Umfrage

  • Die KV Bremen hatte in der Zeit vom 13. bis 23. Dezember ihre Mitglieder aufgerufen, an einer Online-Befragung zu „Arbeiten in der Pandemie“ teilzunehmen.
  • Die Umfrage umfasste zwölf Fragenkomplexe. Die Beantwortung der Fragen dauerte sieben Minuten. Über Freitexte konnten die Teilnehmer auch Meinungen und Anregungen loswerden. Die Online-Befragung war natürlich anonym.
  • Die Erhebung wurde vom Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) im Auftrag der KV Bremen durchgeführt und ausgewertet.
  • Insgesamt haben im Untersuchungszeitraum 138 Mitglieder der KV Bremen teilgenommen, in der Mehrzahl Hausärzte. Die Rücklaufquote liegt bei 7,6 Prozent und ist statistisch repräsentativ.
  • Die Umfrageergebnisse im Detail sowie alle abgegebenen Freitexte können hier abgerufen werden.

 

Ergebnisse

  • Nicht überraschend: Die Arbeitsbelastung hat stark zugenommen, das sagen fast alle – 95 Prozent der Befragten! Hausarztpraxen, die impfen, bewerten die Mehrbelastung am höchsten.
  • Emotionaler Stress: Die emotionale Belastung wird stärker bewertet und als belastender empfunden als die tatsächliche „Arbeitsbelastung“ durch die Pandemie.
  • Fürsorglich!: Die Belastung wird von Ärzten beim Praxisteam höher wahrgenommen, als bei sich selbst.
  • Immer alles anders: Finanzielle Ängste hat die Pandemie natürlich auch ausgelöst. Als deutlich belastender wurden allerdings andere Faktoren wahrgenommen – zuallerst die sich ständig verändernden Rahmenbedingungen.
Bewertung persönlicher Belastung durch ... ... ist sehr stark ... ist stark
- sich stetig verändernde Rahmenbedingungen       71,8 % 22,8 %
- Organisatorische Umstellungen in der Praxis 41,2 % 53,0 %
- Erwartungshaltung der Patienten 36,8 % 41,1 %
- Kontaktbeschränkungen 26,9 % 50,8 %
- Sorge um das Praxisteam 26,0 % 46,5 %
- Ansteckungsgefahr 23,3 % 40,6 %
- Sorge um finanzielle Einbußen 18,6 % 29,4 %

  • Teamwork: Das Team ist zusammengewachsen! Ansonsten ist vieles schlechter geworden. Trends in der Praxis durch die Pandemie:
    • Teamzusammenhalt in der Praxis hat sich eher verbessert
    • Digitalisierung in der Praxis hat sich eher verschlechtert
    • Gesellschaftliche Wertschätzung der eigenen Arbeit hat sich eher verschlechtert
    • Wahrnehmung der amb. Versorgung in der Öffentlichkeit hat sich  eher verschlechtert
    • Arbeitsabläufe in der Praxis haben sich verschlechtert
    • Zufriedenheit der Patienten hat sich verschlechtert
  • Aggressive Patienten: Der Trend zu aggressiven Patienten wird durch die Pandemie verfestigt: Fast alle Praxen, die sich an der Impfkampagne beteiligen, hatten es mit „Impfdränglern“ und Pöbeleien zu tun.

 

Und die Politik?

Zum Krisenmanagement der Regierung gibt es kein klares Meinungsbild. Der Aufbau der  Impfzentren wird eher als gut bewertet, die persönliche Schutzmittelbeschaffung als (sehr) schlecht. Die Teilnahme der Niedergelassenen an der Impfkampagne wird sehr heterogen bewertet.

 

Informationsquellen

Die KV-Mitglieder verlassen sich auf die KV Bremen. So wird der Informationsfluss diverser Einrichtungen bewertet:

Qualität Informationsfluss    gut/sehr gut      neutral      schlecht/sehr schlecht
KV Bremen 55,0 % 27,5 % 17,5 %
RKI 55,1 % 25,9 % 20,0 %
Berufsverbände 43,0 % 32,3 % 24,7 %
STIKO 39,1 % 38,3 % 22,5 %
KBV 37,0 % 43,7 % 18,5 %
Landespolitik 26,5 % 37,9 % 35,8 %
Gesundheitsämter 19,2 % 33,1 % 47,7 %
Bundespolitik 09,0 % 30,6 % 60,5 %
Bundesministerium 08,1 % 28,9 % 63,8 %

 

Und jetzt?

Erste Konsequenzen aus der Umfrage

  • Die KV Bremen wird weiter mit Vehemenz in Politik und Öffentlichkeit für die niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten eintreten. Der Eindruck, dass sich die gesellschaftliche Wahrnehmung der ambulanten Medizin durch die Pandemie verschlechtert haben könnte  und die Praxen weniger Wertschätzung erfahren, ist erschreckend.
  • Auch die Arbeit und der Einsatz der Medizinischen Fachangestellten wird offensichtlich nicht genug gewürdigt – zumindest bezogen auf andere vergleichbare Berufsgruppen. Auch hier wird die KV Bremen mit Nachdruck mehr Wertschätzung einfordern, wie zuletzt die Vertreterversammlung der KV Bremen mit der Forderung nach einem Coronabonus
  • Aggressive Patienten gab es vor Corona, gibt es während Corona und wird es wohl auch nach Corona geben: Und dennoch muss man sich nicht widerspruchslos damit abfinden. Die KV Bremen hat gemeinsam mit der Ärztekammer Bremen eine Initiative gestartet, um die staatlichen Verfolgungsbehörden für das Thema zu sensibleren. Wenn Vorfälle zur Anzeige gebracht werden, dann sollten sie nicht wegen „Unerheblichkeit“ eingestellt werden. Pöbeleien gegen Praxispersonal und Ärzten sind keine Bagatellen!
  • Die Informationsflut und das Regelungswirrwarr sind große Ärgernisse in den Praxen und sehr belastend. Gleichzeitig wird die Art und Weise, wie die KV Bremen die Informationen weitergibt von den Befragten sehr gelobt. Die KV Bremen wird nicht nachlassen und weiterhin viel Energie darauf verwenden, ihre Mitglieder schnell und zuverlässig über alle relevanten Neuigkeiten und Änderungen zu informieren.
  • Aufbau und Betrieb der kommunalen Impfzentren wurde von der Mehrheit der Befragten sehr gelobt. Das entspricht der Position der KV Bremen: Einerseits die Rolle der Niedergelassenen betonen und gleichzeitig darauf hinweisen, dass der Erfolg der Impfkampagne nur im Schulterschluss mit den Impfstellen gelingen kann. 
  • „Gerade in der Pandemie haben die Niedergelassenen gezeigt, dass sie nicht nur eine stabile medizinische Versorgung auf hervorragendem  Niveau sichern, sondern als „Schutzwall“ zugleich große Verantwortung zur Entlastung der Kliniken übernommen haben. Dafür können wir gar nicht genug Danke sagen. Es ist enttäuschend, wie zum Teil wenig Anerkennung aus Politik und Gesellschaft kommt.“
  • „Ein gravierender Missstand ist, dass die immer noch fehlende politische und staatliche Anerkennung der intensiven Leistungen des Praxispersonals und des Personals in den Bereitschaftsdiensten der KVen. Hier werden wir nicht müde, den für MFA und weitere medizinische Fachberufe längst überfälligen gesetzlichen Corona-Bonus weiter zu fordern.“
  • „Ärzte samt Praxispersonal fühlen sich allein gelassen. Das rüttelt an Motivation und Engagement. Genau das können wir doch jetzt nicht wollen. Hier brauchen wir dringend ein Zeichen und bessere Gesetze für die Zukunft! Pöbeleien mit persönlichen Beleidigungen und Bedrohungen gegen das Praxispersonal sind kein Kavaliersdelikt. Wenn schon das Schwarzfahren in der Straßenbahn strafrechtliche Konsequenzen hat, dürfen solche Aggressionen nicht ohne Konsequenzen bleiben.“
  • „Erst einmal ein großes Kompliment an die Kolleginnen und Kollegen unserer KV Bremen: Solch eine positive Wahrnehmung durch die Mitglieder entsteht nur durch eine unnachgiebig gute Arbeit! Wir sehen dies als eine der wichtigsten Aufgaben und werden diese Arbeit fortsetzen und gleichzeitig Verbesserungen in den Rahmenbedingungen auf Landes- und Bundesebene stetig fordern. Dass auch wir kritische Rückmeldungen erhalten haben, wird uns kein Anlass für falsche Selbstzufriedenheit sein, sondern Ansporn, uns zu verbessern.“
  • „Die Impfzentren in Bremen haben sehr gute Arbeit geleistet, nicht nur beim Impfen selbst, auch die organisatorische Aufstellung in der Verantwortung von Senatorin Claudia Bernhard. Wir fühlen uns in dieser Einschätzung durch unsere Mitgliederumfrage entgegen mancher Funktionärsäußerungen bestätigt und haben die Impfzentren von Anfang an begonnen mit der Personalvermittlung unterstützt. Wir freuen uns zudem auch über die sonstige Zusammenarbeit mit der senatorischen Dienststelle, die sich im Laufe des Jahres vertrauensvoll und gut etabliert hat.“

Dr. Bernhard Rochell (Vorstandsvorsitzender)
Peter Kurt Josenhans (stv. Vorstandsvorsitzender)

 

Zitate der Befragten

  • "Am schlimmsten war das ununterbrochene Telefonklingeln"
  • "Es wurde zunehmend schrecklich. Ich möchte nicht mehr hausärztlich tätig sein"
  • "Am schwierigsten war es, das Homeschooling und die Tätigkeiten in der Praxis zu koordinieren"
  • "Wir wünschen uns mehr Wertschätzung, und dies nicht nur in Form von Applaus in den Medien oder vom Balkon. Wertschätzung meint vor allem respektvolles Verhalten"
  • "Bei uns gab es einen Einbruch der Stimmung im Team"
  • "Digitalisierung neben Impfkampagne ist absurd"
  • "Die hohe Anspannung der Patienten und die Dominanz des Themas Covid hat die psychotherapeutische Behandlung so beeinträchtigt, dass Ängste und Vereinsamung der Patienten derart im Vordergrund standen, dass die Behandlung des eigentlichem Grundkonfliktes sehr erschwert wurde"
  • "Die assistierende MFA und ich wurden seit der Pandemie mit dem Infektionsrisiko allein gelassen: Testungen auch von Geimpften oder Genesenen vor Operationen wurden viel zu spät genehmigt. Davor gab es sogar Ungeimpfte ohne Corona-Test für OPs im Oberkörper- und Kopfbereich. Unter anderem  lagen Patienten auf dem OP-Tisch, die erst am Abend vorher aus Übersee eingeflogen waren, natürlich ohne Corona-Test. Gelegentlich gab es  merkwürdigste Ansinnen: Babys sollten mit in den OP – oder auch Übersetzer"
  • "Die Honorierung für Hausärzte mit 20 Euro und 6 Euro für das digitale  Impfzertifikat ist eine Frechheit. Hier hat unsere Lobby versagt"
  • "Patienten kommen auch nach fast zwei Jahren ohne Maske oder mit auf das Kinn fallenden einfachen MNS-Masken. Allerdings hat die Mehrheit der Patienten freiwillig FFP 2-Masken auf"
  • "Wir fühlen uns von der KV Bremen im Stich gelassen und drangsaliert. Wir bekommen im niedergelassenen Hausarztbereich keinen Respekt und keine Wertschätzung unserer Arbeit, keine finanziellen Ausgleiche und müssen uns noch von unseren Patienten anpöbeln lassen"
  • "Aggressivität und Unverständnis von Patienten bis hin zur Randale"
  • "Eine Belastung ist die Behandlung von Ungeimpften und das Arbeiten in ständiger Angst, sich anzustecken"
  • "Ausschließlich digitale Fortbildung sind ein Grauen. Mir fehlt der direkte fachliche Austausch, die kollegialen Diskussionen"
  • "Ärger und Hilflosigkeit angesichts von kurzsichtigen, praxisfernen und teilweise hanebüchenen politischen Entscheidungen: Schließung von
    Impfzentren, schlechte Kommunikation von Maßnahmen, keine Impfwerbekampagne. Empörung und Hilflosigkeit angesichts von Anforderungen an uns Leistungserbringer in der direkten Patientenversorgung: TI-Einführungen und Terminservice-Vorgaben unter Androhung von Honorarkürzungen trotz Pandemie"
  • "Mich hat schockiert, weil ich es vorher nicht für möglich gehalten habe, dass die Zwangsvernetzung meiner volldigitalisierten psychotherapeutischen Praxis per TI trotz der hohen Belastungen durch die Pandemie und trotz schlechter Technik ohne Rücksicht auf uns Ärzte voll durchgezogen wird. Ich habe, um meine Patientenakten zu schützen, zum 31. Dezember den  Versorgungsauftrag ohne Nachfolger zurückgegeben. Ich arbeite seit dem 1. Januar 2022 mit einem vom Internet getrennten Computer als Privatpraxis weiter. Die Corona-Pandemie hat mir noch deutlicher gemacht, dass ich nur so meine Würde und die Entscheidungshoheit in  meiner Praxis wahren kann"
  • "Ich hatte Zukunftsangst, unter anderem durch die sehr stark gesunkenen Einnahmen. Ich hatte Angst vor Ansteckung, da wir Hausärzte an vorderster Front standen und ungeimpfte und infizierte Patienten behandeln mussten. Belastend waren der extrem gestiegene Beratungsaufwand ohne adäquate Honorierung und die ständigen Sorgen, wie man Desinfektionsmittel und Masken ordern kann, als es nicht genug davon gab"
  • "Ich muss verzweifelten Menschen am Telefon sagen, dass ich keine Kapazitäten frei habe. Das Absagen am Telefon empfinde ich als sehr belastend, da mir bewusst ist, dass diese Hilfesuchenden überall nur noch Absagen erhalten"
  • "Wir haben Veränderungen bezüglich Regel und Vorkehrungen überwiegend aus der Presse erfahren und erst mit starker Verzögerung durch die Ärztekammer oder die KV Bremen"
  • "Belastend ist, dass wir weniger Zeit für gute und empathische Hausarztmedizin haben"
  • "Mich hat geärgert, dass es keine Möglichkeiten gab, Personal steuerfrei zu bezahlen"
  • "Die größte Belastung kommt von der Personalsituation: Es gab Kündigungen wegen Überbelastung.  Nur mit viel Glück wurde Ersatz gefunden, aber eine weitere Mitarbeiterin möchte seit langem gehen. Eine Nachfolge ist nicht in Sicht trotz intensiver Bemühungen"
  • "Es steht zu befürchten, dass hausärztliche Praxen den erhöhten
    Arbeitsdruck durch die Pandemie und die gleichzeitigen unausgereiften
    Telematik-Anwendungen nicht mehr standhalten und sich hierdurch die Versorgung verschlechtert“
  • "Es war und ist immer noch extrem belastend! Ich denke nur an den Beginn der Pandemie, als es nicht genug Masken gab und meine Auszubildende nur damit beschäftigt war, Masken aus Zewa-Papier herzustellen und es selbst im Internet keine Gummibänder gab"
  • "Es kann nicht sein, dass Ärzten automatisch ein 10-Stunden-Tag
    oder mehr abverlangt wird. Wir haben vergessen zu leben …"
  • "Es wäre ja alles zu bewältigen, wenn uns nur nicht der Nachwuchs
    ausginge …"
  • "Wir sind ja die ständigen und zum Teil unsinnigen Veränderungen, die Ziffernflut, die uneinheitlichen Krankenkassenangelegenheiten gewohnt. Aber es ist eine Zumutung und ein Abwälzen von Vorgängen auf den Arzt und seine Mitarbeiter. Man muss sich nicht wundern, dass sich kaum  noch ein Kollege niederlassen will"
  • "Wenn eine junge Patientin mit Anorexie oder schwerer Zwangsstörung keinen Therapieplatz findet, bedeutet das nicht nur eine Verlängerung von Leid und eine Verschlechterung der Prognose, sondern auch langfristig höhere Kosten für das Gesundheitssystem"
  • "Während der Corona-Pandemie empörte mich die Durchsetzung des üblichen KV- Konzeptes: Belastung der Fleißigen, also der viel arbeitenden Praxen, und Belohnung der Faulen, die mitten in der Pandemie Urlaub gemacht haben. Die Berufsgruppe an vorderer Front wurde als letzte Medizingruppe Covidgeimpft, es gab für uns Hausärzte nur den verpönten Astra-Impfstoff, wobei alle Mitglieder im öffentlichen Dienst wie Krankenschwestern und Sachbearbeiterinnen im Innendienst der Krankenhäuser und KVen schon längst mit Moderna und Biontec geimpft waren. Insgesamt fühlten wir uns von der KV wie immer im Stich gelassen und schlecht behandelt, weil wir mit Vorgaben eingedeckt wurden, die wir auch noch umsetzen mussten, was wieder zur Mehrarbeit führte. Freier Beruf, schöner Beruf, wie immer Fehlanzeige! Wir Hausarztpraxen haben leider keine Standesvertretung die sich für uns stark macht und einsetzt. Klares Versagen der KV Bremen"

Eine Anmerkung des KV-Vorstands
Von der Vielzahl der Kommentare waren wir überwältigt. Vielen Dank für Ihre Mühe, uns zusätzlich zu den formalen Fragen auch ein persönliches Feedback zu geben.
Wenn auch nur vereinzelt, gab es auch äußerst kritische Rückmeldungen zur Rolle der KV. Diese wollen wir Ihnen nicht verheimlichen. Jedoch sind die Vorwürfe im links stehenden Zitat nachweislich unrichtig: Im Land Bremen konnte die KV Bremen entgegen den kritischen Darstellungen zum Beispiel erreichen, dass die Praxisteams ihrer Mitglieder und ihres Bereitschaftsdienstes mit allen verfügbaren Covid-19-Impfstoffen gemäß der jeweils gültigen Zulassungen und RKI-/STIKO-Empfehlungen vor dem Personal der Verwaltung und dieses vor dem Vorstand geimpft wurden. Dieses bedeutet aber nicht, dass sich die KV Bremen dieser Kritik nicht annehmen wird.
Im Gegenteil fühlen wir uns durch die beklagte fehlende Wertschätzung des immensen Einsatzes der Praxisteams, der in entscheidenden Punkten fehlgesteuerten Digitalisierung und der Überbürokratisierung der vertragsärztlichen Versorgung darin bestärkt, diese ohnehin schon ganz oben auf unserer Fahne stehenden und von uns permanent kritisierten Themen weiter in die Politik und Öffentlichkeit zu tragen!

Mehr Zahlen und Zitate

Wer die Umfrageergebnisse im Detail durchgehen möchte oder alle Statements nachlesen will, kann dies tun: 

Umfrageergebnis "Sondererhebung: Belastung in der Pandemie" (pdf)

Freitexte zur "Sondererhebung: Belastung in der Pandemie" (pdf)

 

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