Mit der Befragung will die KBV herausfinden, wie häufig Praxen von Anfeindungen und Gewalt betroffen sind. Dabei geht es sowohl um verbale als auch um körperliche Gewalt wie Schläge, Tritte, Spucken oder Kratzen sowie die Bedrohung mit Waffen oder anderen Gegenständen.
Mit den Ergebnissen sollen die Forderungen nach einer Verschärfung des Strafrechtes untermauert werden. Derweil hat Bundesjustizminister Marco Buschmann Gesprächsbereitschaft signalisiert.
In einer Gesetzesinitiative will der Bundesjustizminister unter anderem Rettungskräfte besser vor Anfeindungen und Gewalt schützen. Die noch nicht beschlossene Gesetzesanpassung müsse auch auf Praxen ausgeweitet werden, lautet die Forderung aller Landes-KVen und der KBV.
Die KV Bremen hatte ihre Mitglieder und Praxisteams gebeten ihre Erlebnisse mit aggressiven du fordernden Patienten zu schildern. „Diese Erfahrungsberichte sind medial weit verbreitet worden und haben einen großen Beitrag geleistet, dass das Thema in die Öffentlichkeit gelangt ist. Dafür möchten wir uns ausdrücklich bedanken“, so die Vorstände der KV Bremen Dr. Bernhard Rochell und Peter Kurt Josenhans.
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